Damenwahl: VI VA Uhr und Schmuck

Meist sind Neuheiten im Uhrensektor auf Herrenuhren beschränkt – selten nur kommt etwas wirklich innovatives für Damen dazu. Ein Wiesbadener Unternehmen ändert das nun gründlich und bringt zusammen, was laut vielen Uhrenträgerinnen schon lange zusammengehört.

Eine der ersten Prototypen von VI VA. Edelstahl, vergoldet, geflochtenes Armband mit Doppelfaltschließe. Das Armband ist mit Perlen und losen Ketten versehen und nur eine der zahllosen Möglichkeiten. © Thomas Gronenthal

An nicht wenigen Handgelenken findet sich gleich neben der Uhr ein Schmuckarmband. Warum also nicht einfach beides verbinden, dachte sich Jennifer Göbelhaider. Die Initiatorin der Marke VI VA gestaltete eine Uhr, die am Gehäuse zwei Drücker trägt. Was erst nach einem Chronographen aussieht, ist in Wahrheit nichts anderes als eine Kupplung, an die unterschiedliche Armbänder angeschlossen werden können. Ein einfach zu handhabender Bajonettverschluss macht die direkte Verbindung von Uhr und Schmuckarmband möglich.

Die Sammlerbox. © VI VA

Einer der Vorteile: Das Schmuckarmband verdeckt in keinem Fall mehr das Zifferblatt der Uhr, und der Tragekomfort ist sehr gut. Ein weiterer Clou: Uhr und Schmuck-Armband können jeweils auch einzeln getragen werden, ganz nach Lust und Laune.  Hierfür werden die Enden des Schmuck-Armbands mit einem Verbindungsstück versehen, das standardmäßig dem Lieferumfang in einer hochwertig gestalteten Collector-Box enthalten ist.

Variantenreich: Die verschiedenen Versionen der VI VA. © VI VA

Unternehmensgründerin und kreativer Kopf der Marke Jennifer Göbelhaider: „Wir haben unsere Zielgruppe genau studiert. Neben der Affinität zu hoher Qualität und schlichter Eleganz von Uhren, trägt die modebewusste Frau von heute auch sehr gerne ein Schmuck-Armband. Diese Erkenntnis war im Prinzip der Startschuss für die Idee zur Kombination. Deshalb präsentieren wir zum Start nun insgesamt 32 Signature-Designs, damit auch für jeden Geschmack und Anlass etwas dabei ist. Für die Zukunft wollen wir zwei mal im Jahr neue Kollektionen vorstellen. Und in der Schublade haben wir bereits Varianten mit Automatik-Uhrwerk und hochwertigen Steinen im Zifferblatt. Wir sind unbeschreiblich gespannt auf die Resonanz unserer ersten Kollektion und das Feedback der Fachhändler, Juweliere und Goldschmiede die wir als wesentlichsten Erfolgsfaktor in der Vermarktung sehen.“

Hochwertig bis ins Detail von Band und Schließe. © Thomas Gronenthal

Die zur Inhorgenta vorgestellte Kollektion „Fabulous“ besteht aus vier Grundvarianten in 316L Edelstahl, die sowohl in silber, aber auch in gelb, rose oder schwarz PVD-beschichtet zu haben sind. 16 in sich abgestimmte Signature-Design Schmuck-Armbänder ergänzen die erste Kollektion. Der Durchmesser der Uhr beträgt stets 34 Millimeter, die Wasserdichte ist mit 5 bar sogar deutlich höher als bei üblichen Damenuhren. Ein weiteres hochwertiges Detail: Das gewölbte Saphirglas der Uhr, das für lange Freude am Blick auf das Zifferblatt sorgt.

Das Uhrarmband ist als massives Milanaise-Band oder wahlweise in Satin zu haben, die Schließe ist einfach in der Größe verstellbar. Das Uhrwerk kommt derweil aus der Schweiz vom Hersteller Ronda, zusammengebaut werden die Uhren von VI VA in Süddeutschland. Die Uhr-und-Schmuck-Sets werden zu Preisen ab 330 bis 990 Euro zu haben sein. Neben einem geplanten Webshop sollen vor allem Juweliere den Vertrieb übernehmen.

Zugegeben, ich bin keine Frau – aber das ist eine echte Innovation, die tatsächlich auf dem Markt gefehlt hat. Zumal die Qualität bereits der Prototypen sehr gut ist, eine hochwertig verarbeitete Uhr mit besten Komponenten. Wer also als Juwelier, Uhren- und Schmuckhändler oder anderweitig interessierter Gast auf der Inhorgenta in München sein sollte: Halle A1, Stand 440!

Ohne Schmuckarmband verschließen die Drücker den Bajonettverschluss an der Gehäuseflanke. Abgebildet ist einer der Prototypen. © Thomas Gronenthal

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