Revolo: Ab jetzt wird gestoppt

Bereits vor einiger Zeit habe ich ein Auge auf Revolo geworfen. Das Unternehmen aus den Niederlanden bietet das erste hochwertige Baukastensystem für Armbanduhren. Getestet habe ich vor einigen Monaten eine Dreizeigeruhr mit Swiss Made-Automatikwerk.

Der Konfigurator. © Revolo

Jetzt geht Revolo einen Schritt weiter und bietet einen automatischen oder einen Quarz-Chronograph für Selbermacher an. Denn auch hier lässt das System etliche Kombinationen zu – nicht nur Armband und Gehäuse können ausgewählt werden, sondern auch Zeiger, Zifferblatt und andere Details. Auf Wunsch wird die Uhr auch noch mit Gravuren versehen – denn das Quarzmodell verfügt über einen massiven Stahlboden, der viel Raum für persönliche Signaturen lässt.

Der Online-Konfigurator hat sich bereits bei den Vormodellen mehr als bewährt. Interessant ist die Auswahl der Werke: Ein 7750-Nachbau des Schweizer Herstellers Concepto kommt zum Einsatz. Neben einer anderen Feinregulierung ist das Werk auch in anderen Details verändert.

Ein klassisches Design, Stahl und Rosévergoldung, silbernes Zifferblatt mit aufwendigen Details. © Revolo

Verschiedene Details sind dabei bereits selbstverständlich: Das Saphirglas, und ebenso das Schnellwechselsystem an den Bandanstößen. So kann der Uhr noch schneller ein neues Design gegeben werden – die reiche Auswahl an Bänder lässt es zu. Beim Modell mit Batterieantrieb kommt ein ebenso aus Schweizer Fertigung stammendes Ronda 5030D zum Einsatz. Es ist ebenso erprobt wie zuverlässig.

Das Concepto 7750. © Revolo

Die Endfertigung aus den Komponenten des Baukastens wird im Revolo-Atelier in Amsterdam vorgenommen. Dort wird auch bei jeder Uhr die Wasserdichte auf 10 ATM geprüft, sowie eine Gangprüfung an den mechanischen Uhrwerken vorgenommen. Interessant ist der Preis: Auch Revolo kickstartert gerade durch, die Kampagne ist in vollem Gange. Für 1.049 Euro inklusive Versandkosten gibt es den automatischen Chronograph, der nach erfolgreichem Finish der Kickstarter-Kampagne dann individualisiert werden kann. Das ist im Vergleich zu vielen anderen Chronos mit 7750 ein Schnäppchenpreis, zumal das Exemplar der Wahl ein absolutes Einzelstück ist. Das Finanzierungsziel von 30.000 Euro ist bereits zu einem Drittel erfüllt – Stand 26. Oktober – und es wäre ein Wunder, sollte es nicht mit den 30.000 Euro klappen. Die Verarbeitung der Dreizeigeruhr war jedenfalls tadellos. Eine Sünde also wert, die Revolo, die jetzt auch stoppen kann!

Ein Blick ins Atelier in Amsterdam – die Zeiger werden gesetzt. © Revolo

1 Comments

  1. Cooler Blog. Ich finde das Thema Uhren sehr gut zum schreiben.

    Lg Petja

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