Schwarz Etienne: La Chaux de Fonds Flying Tourbillon

Der Manufaktur-Rebell

Es ist ein wenig der Geheimtipp unter den Manufakturuhren: Schwarz Etienne. Früher war die Marke eher bekannt für hübsch eingeschalte ETA-Werke, doch seit einigen Jahren und vielen Millionen an Investitionen kann sich Schwarz Etienne auch Manufaktur nennen. Während der Basler Messe konnte ich das Team kennenlernen und kann sagen: Herzblut ist hier eine Untertreibung. Zumal die Uhren fantastisch sind.

So erscheint das La Chaux de Fonds Flying Tourbillon von Schwarz Etienne  in drei Variationen, deren 44-Millimeter-Gehäuse entweder aus Rotgold, Weißgold oder Edelstahl bestehen. Die Zifferblätter sind durchbrochen und zeigen das Innenleben der Uhr, die  Zahlen und Zeiger der Modelle mit Edelstahlgehäuse sind zudem mit Superluminova beschichtet.

Zum Gesamtbild passend ist auch das Uhrband ausgewählt, das aus sehr hochwertig verarbeitetem Alligatorleder besteht. Die Zweizeigeruhr wird von dem automatischen Manufakturkaliber TSE angetrieben, bei dem der Tourbillon-Käfig, das Federhaus und der Mikrorotor in den Zifferblattdurchbrüchen zu sehen sind.

Die Tourbillon-Uhr aus Edelstahl kostet 44.360 Euro, in Rotgold 69.260 Euro und in Weißgold 74.630 Euro. Das ist sportlich, allerdings ist die Fertigungsgüte auf höchstem Niveau, und sicherlich ist bei den Manufakturen mit zweiteiligem Namen nicht immer der erste Name im Gedächtnis auch die erste Wahl. Denn noch ist der Träger einer Schwarz Etienne so besonders, weil sonst nur wenige eine Uhr aus diesem Haus tragen.

 

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